Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft
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Immissionsschutz
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Rauchgasentstickung

Bei jeder Feuerung entstehen Stickstoffoxide. Zur Entstickung der Rauchgase sind alle Feuerungsanlagen des GKM mit Entstickungsanlagen nach dem selektiven katalytischen Verfahren bzw. SCR-Prinzip ausgerüstet. In diesen wandeln Katalysatoren das im Rauchgas enthaltene Stickoxid (NOx) unter Einsatz von Ammoniak zu Stickstoff und Wasserdampf um, beides ungefährliche und natürliche Bestandteile der Luft.

Bevor das Ammoniak in das Rauchgassystem eingedüst wird, muss das Ammoniakwasser verdampft werden. Dies geschieht in einem Ammoniakverdampfer mit Hilfe von Dampf. Bei der "High-Dust"-Schaltung wird dann über ein Düsensystem das gasförmige Ammoniak dem Rauchgas direkt hinter dem Kessel, jedoch vor dem Katalysator, beigemischt. In der DeNOx-Anlage, die aus bis zu vier Lagen von Katalysatorelementen mit einem Volumen von bis zu 800 m³ besteht, findet die eigentliche Umwandlung statt. Die Katalysatoren bestehen aus keramischem Material in Wabenform.


Statistische Daten zur Entstickung:

2010

NOx umgewandelt:
NOx emittiert:
NH4OH eingesetzt:
mittlere Konzentration NO2:
spezifische Emission NO2:
14.962 t
3.488 t
25.881 t
144 mg/m³
0,52 g/kWh