Was ist Strom?

Vereinfacht gesagt ist elektrischer Strom die gemeinsame Bewegung von Elektronen in einem Leiter, z. B. einem Metalldraht. Die Elektronen bewegen sich dabei in die gleiche Richtung und transportieren ihre elektrische Ladung. Strom besitzt die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, das heißt, er bringt z. B. Computer, Maschinen und Geräte zum Laufen und lässt Lampen leuchten oder spendet Wärme. Da Strom überall – im Haushalt, zur Kommunikation, im Krankenhaus, im Beruf oder im öffentlichen Leben – benötigt wird, ist er in unserer hochtechnologisierten Welt unverzichtbar und damit eines der wichtigsten Produkte.


Lebensenergie heute und in Zukunft.

Wer weiß, vielleicht werden wir 2020 in fahrerlosen Autos unterwegs sein, die ihren Kraftstoff aus der Steckdose beziehen. Unser Kleiderschrank könnte sagen, welche Krawatte zum gewählten Outfit passt, und wir haben die aktuellsten News bereits beim Frühstück auf dem Multitouch Coffee Table ... Wie auch immer sich die Welt verändern wird – Strom wird sie bewegen. Darum werden hocheffiziente Steinkohlekraftwerke wie das GKM als Rückgrat der Energiewende langfristig unverzichtbar bleiben. Denn sie produzieren Strom und Fernwärme an 365 Tagen im Jahr, egal ob die Sonne scheint oder der Wind weht.


Wie wird Strom erzeugt?

Streng physikalisch wird Strom nicht erzeugt, sondern aus einer anderen Energieform in elektrische Energie umgewandelt. Bei der Stromerzeugung mit Steinkohle vollzieht sich folgende Energieumwandlungskette: Aus der chemischen Energie der Kohle entsteht durch Verbrennung Wärmeenergie. Diese wird zur Erzeugung von Wasserdampf genutzt. Der Dampf treibt die Turbine an – Wärmeenergie wird zu Bewegungsenergie. Die Drehung der Turbine treibt den Generator an. Dort wird die Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt.